Nicht moderiertes Forum für Betroffene von familienpsychologischen Gutachten im Familienrecht
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Nebenwirkungen von Ritalin größer als bisher vermutet?

 
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Robert
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Beiträge: 219
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BeitragGeschrieben: 04.07.2005 11:42 

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=20618

Viele Grüße

Robert
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BeitragGeschrieben: 23.03.2006 21:00 

Ritalin kann zu Halluzinationen führen.

Viele Grüße

Robert

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=23566
Robert
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BeitragGeschrieben: 23.07.2007 19:48 

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=29246

Viele Grüße

Robert
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Beiträge: 219
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BeitragGeschrieben: 07.08.2007 08:08 

http://www.welt.de/wissenschaft/article1085271/Schaedigt_Ritalin_das_menschliche_Gehirn.html
Robert
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BeitragGeschrieben: 22.04.2008 21:09 

Ritalin-Risiken: Kardiologen fordern EKG-Screening
Dienstag, 22. April 2008
http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=32120

Robert
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BeitragGeschrieben: 26.09.2008 12:44 

ADHS: Psychotherapeutenkammer kritisiert Verschreibungspraxis der Ärzte
Donnerstag, 25. September 2008
Berlin – Häufig falsch behandelt werden Kinder und Jugendliche mit Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätssyndrom (ADHS) nach Auffassung der Bundespsychotherapeutenkammer. Ein Drittel der Kinder und Jugendlichen, bei denen ADHS diagnostiziert werde, erhalte keine spezifische Behandlung, über 40 Prozent bekämen eine Monotherapie mit Psychostimulanzien.

„Bei ADHS werden viel zu oft und zu schnell Medikamente verschrieben“, sagte der Präsident der Kammer, Rainer Richter, am 24 September in Berlin. Diese einseitige medikamentöse Behandlung sei nicht fachgerecht.

Die Diagnose ADHS wird bei Kindern mit Eintritt ins Schulalter immer häufiger gestellt. Vor allem Jungen fallen dann durch Hyperaktivität oder Aufmerksamkeits- und Konzentrationsstörungen auf. Bei den 11- bis 14jährigen erkrankt jeder zehnte Junge an ADHS, aber nur jedes 43. Mädchen.

„Eine sorgfältige Untersuchung von ADHS benötigt mehr Zeit, als sich viele Haus- und Kinderärzte nehmen“, sagte Richter. Spezialisten benötigten für eine gründliche Anamnese mehrere Stunden, in denen sie ausführlich mit den Eltern und altersabhängig auch mit dem Kind sprechen und beide beobachteten. Dabei kämen zusätzlich spezielle Testverfahren zum Einsatz.

Wichtig sei auch, Informationen vom Kindergarten oder der Schule einzuholen. Aber für eine solche leitliniengerechte Versorgung fehlten bundesweit Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. © hil/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=33829

Robert
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BeitragGeschrieben: 15.10.2008 08:01 

ADHS: Krankenkasse stellt Versorgungsdefizite fest
Dienstag, 14. Oktober 2008

Die Versorgung von Kindern und Jugendlichen, die unter einer Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) leiden, ist nicht schlecht, aber deutlich verbesserungsfähig.“ Häufig würden zu früh oder zum falschen Zeitpunkt Medikamente verschrieben. Das ist das Fazit, das Rolf-Ulrich Schlenker, Vorstandsvorsitzender der Gmünder Ersatzkasse (GEK), aus dem ADHS-Report der GEK zog.

Er forderte am Dienstag in Berlin, Eltern und Lehrer stärker in die Behandlung einzubinden. Der Report fasst Ergebnisse einer Eltern- und Behördenbefragung sowie Verordnungsanalysen der Universität Bremen zusammen. Befragt wurden 5.108 GEK-versicherte Eltern mit einem Kind zwischen sechs und 18 Jahren, die mindestens ein Rezept für ein ADHS-typisches Medikament eingelöst hatten. 2.298 Eltern beantworteten den Fragebogen der Bremer Wissenschaftler. Das entspricht einer Rücklaufquote von 45 Prozent.

90 Prozent der Eltern gaben an, dass ihr Kind mit dem Schuleintritt aufgrund seiner Erkrankung massive Probleme bekam. Parallel dazu stieg die Zahl der ärztlichen ADHS-Diagnosen. Eine Befragung der Schulbehörden ergab, dass Lehrer nur selten im Umgang mit betroffenen Kindern unterstützt werden. Aber auch für Eltern und Kinder fiel die Beratung mäßig aus.

Der Befragung zufolge erhielten 74 Prozent der Eltern Unterstützung in Erziehungsfragen, 60 Prozent der Kinder wurden darüber beraten, wie sie mit Problemen umgehen können. Wie die Eltern angaben, zeigten Medikamente die beste Wirkung, zugleich bestätigte mehr als die Hälfte von ihnen dauerhafte Nebenwirkungen wie Appetitlosigkeit, Schlafbeschwerden, erhöhten Blutdruck, Müdigkeit oder Schwindel. Nur ein Fünftel der Kinder hatte zu Beginn der Behandlung den empfohlen wöchentlichen Arztkontakt. Eine ergänzende Verhaltenstherapie erhielten nur 27 Prozent der Kinder.

Auch der Mitautor der Studie, Gerd Glaeske vom Zentrum für Sozialpolitik der Universität Bremen, bestätigte: „ADHS ist eine Domäne der Arzneimitteltherapie“. Die Verordnung von Psychostimulanzien für Kinder und Jugendliche nehme stetig zu. Seit 1990 seien die Tagesdosierungen um 150 Prozent gestiegen. Außerdem zeigten sich bundesweit auffällige Verteilungsmuster nach Alter, Geschlecht und Region.

So würden Jungen viermal so häufig behandelt wie Mädchen. Auch die regionalen Unterschiede seien beachtlich. „Ein dichtes regionales Angebot an Kinder- und Jugendpsychiatern oder spezialisierten Kinderätzen sowie eine allzu willige Verordnungsweise mögen hier und da zu Über- und Fehlversorgung führen“, sagte Glaeske. Zugleich gebe es aber in anderen Regionen auch Hinweise auf eine Unterversorgung.

Um die Situation ADHS-kranker Kinder zu verbessern, verspricht sich GEK-Vorstand Schlenker viel von einer stärkeren Vernetzung. Mit der Kassenärztlichen Bundesvereinigung verhandle man derzeit über einen Versorgungsvertrag, der auch die Psychotherapie mit einbeziehe.

Da ADHS zu einer der Erkrankungen gehört, die beim morbiditiätsorientierten Risikostrukturausgleich zwischen den Krankenkassen berücksichtigt werden, und sich obendrein künftig auch die Honorarzuwächse der niedergelassenen Ärztinnen und Ärzte an der Morbidität orientieren werden, ist es nach Ansicht von Schlenker umso wichtiger, dass die Diagnose „ADHS“ leitliniengerecht gestellt wird. © HK/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34040

Robert
Robert
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Beiträge: 219
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BeitragGeschrieben: 17.10.2008 08:10 

Effektstärke von 20 Minuten Parkspaziergang vergleichbar mit der einer üblichen Dosis von Ritalin .

ADHS: Parkspaziergang bessert Konzentration
Donnerstag, 16. Oktober 2008

Urbana-Champaign – Der Aufenthalt in der Natur verbessert die Konzentrationsleistungen von Kindern mit einem Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADHS). In einer kontrollierten Studie im Journal of Attention Disorders (2008; doi: 10.1177/1087054708323000) erzielte ein zwanzigminütiger Spaziergang im Park in etwa die Wirkung einer medikamentösen Behandlung.

Das Landscape and Human Health Laboratory in Urbana-Champaign, einer Universitätsstaat im Mittleren Westen der USA, gehört zu den ungewöhnlichen Forschungsinstituten des Landes. Frances Kuo und Andrea Faber Taylor erforschen mit wenigen Mitarbeitern die Auswirkungen der Natur auf die menschliche Gesundheit.

Einer der Schwerpunkte der Arbeit ist das Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom, das die beiden Forscherinnen bereits in einer früheren Arbeit mit dem Mangel an frischer Luft und Bewegung in der Natur der Kinder in Verbindung gebracht hat, die heute mehr Zeit vor dem Fernseher oder Computer als im Freien verbringen.

Damals hatten die Forscher 490 Eltern von Kindern gefragt, welche Aktivitäten nach der Schule und am Wochenende sich günstig oder ungünstig auf die Symptome ihrer Kinder auswirken. Die einhellige Meinung war, dass der Aufenthalt im Grünen ihren Kindern am besten bekomme (American Journal of Public Health 2004; 94: 1580-1586).

Dies war Anlass für eine kleine Studie, in der 17 Kinder mit AHDS im Alter von sieben bis zwölf Jahren drei unterschiedlichen Umwelteinflüssen ausgesetzt wurden. Dies waren jeweils zwanzigminütige Spaziergänge, die im Abstand einer Woche stattfanden und die immer mit der gleichen Begleitperson durchführt wurden.

Der Weg führte entweder in die Innenstadt (wo die Schaufenster der Geschäfte die Aufmerksamkeit der Kinder ablenken), um den Wohnblock (wo man vielleicht Freunde traf) herum oder in einen Park (was für die Kinder eher gelangweilt haben dürfte). Danach mussten die Kinder einen einfachen Konzentrationstest absolvieren. Beim Digit Span Backwards müssen sie eine Reihenfolge von Zahlen, die ihnen der Untersucher nennt, in umgekehrter Reihenfolge wiederholen.

Die besten Ergebnisse erzielten die Kinder nach den (wenig aufregenden, aber offenbar erholsamen) Spaziergängen im Park. Die Effektstärke war nach Auskunft von Faber Taylor und Kuo durchaus der einer üblichen Dosis von Methylphenidat vergleichbar. Die Autoren raten den betroffenen Eltern, es durchaus einmal mit einer „Dosis Natur“ zu versuchen, auch wenn die Studie natürlich nicht beweisen kann, dass dadurch eine Pharmakotherapie vermieden werden kann.© rme/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/v4/news/news.asp?id=34075

Robert
Papa09
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Beiträge: 6
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BeitragGeschrieben: 05.11.2008 14:02 

ähmm,

hab mal so eine "dummie" Frage, ob die jemand beantworten könnte.

Wenn mein Bengel statt Concerta 36 mg, einfach den nächsten Tag
Ritalin 56 mg kriecht, wäre das gesundheitsgefährdend???

Angeblich der gleiche Wirkstoff, nur anderen Hersteller und soooo " verträglich", so die Psychiaterin. Die ist zwar nett, aber das glaub ich net.


Wo könnte ich das erfragen??? oder eine Antwort finden???



A.U.
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Beiträge: 148
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BeitragGeschrieben: 05.11.2008 15:48 

Quote:

Wenn mein Bengel statt Concerta 36 mg, einfach den nächsten Tag
Ritalin 56 mg kriecht, wäre das gesundheitsgefährdend???




Psychopharmaka wirken immer direkt auf das Gehirn und daher muss man sie langsam "ausschleichen", sonst tickt das Gehirn aus, weil der Wirkstoff plötzlich fehlt. Einfach so ein Medikament gegen ein anderes von jetzt auf gleich auszutauschen is' nich! Bei Psychopharmaka immer eine mehrwöchige Medikamentenpause einlegen, wenn das Präparat oder der Wirkstoff gewechselt werden soll.

Tipp: Such Dir einen altgedienten Kinderarzt, der diesem ganzen ADHS-Schwachsinn kritisch gegenüber steht. Der Ritalinwirkstoff steht im Verdacht, Hodenkrebs zu verursachen oder an dessen Enstehung zusammen mit anderen Faktoren beteiligt zu sein. Keine schöne Vorstellung für Väter...! Ein kritischer Kinderarzt wird Ritalin nur in Fällen verschreiben, wo ADHS unzweifelhaft nachgewiesen ist.

Und dann, ab ins Grüne! Siehe Beitrag von Robert vom 17.10.
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